Transit.Stopp.Wagram | Aktionen | Chronologie
                   
Chronologie und Stand der Dinge
 
                   

Jänner/Februar 2013
Transit.Stopp.Wagram sammelt vor der NÖ Landtagswahl vom 3. März 2013 Aussagen sämtlicher SpitzenkandidatInnen des Wahlkreises NÖ Mitte, um die aktuellen Positionen zu etwaigen künftigen Planungen zu erfahren:
•  Schreiben der Initiative Transit.Stopp.Wagram an die SpitzenkandidatInnen
•  Schreiben der Initiative Transit.Stopp.Wagram an HR Prof DI Dr F Zibuschka (NÖ LReg, RU)
•  Antwortschreiben von HR Prof DI Dr F Zibuschka (NÖ LReg, Raumordnung Umwelt Verkehr)
•  Antwortschreiben von Gerhard Noe im Auftrag v. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll (ÖVP)  ÖVP Antwortschreiben Riedl (Original)
•  Antwortschreiben von LAbg. Bürgermeister Mag. Alfred Riedl (ÖVP)
•  Antwortschreiben von Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Josef Leitner (SPÖ)  ÖVP Antwortschreiben Riedl (Original)
•  Antwortschreiben von LAbg. Erich Königsberger im Auftrag v. LR Barbara Rosenkranz (FPÖ)
•  Antwortschreiben von LAbg. Amrita Enzinger, MSc i. A. v. Dr. Madeleine Petrovic (GRÜNE)
•  Antwortschreiben von Walter Rettenmoser im Auftrag von Frank Stronach (Team Stronach)

November 2012
Ein vermeintlicher „Verhandlungserfolg“ der Gemeinden Fels und Grafenwörth wird mit LH Pröll präsentiert: Feuersbrunn erhält ein generelles LKW-Fahrverbot > 3,5 t, während Fels nur eine Vereinbarung einer angeblichen „Einbahnregelung“ für Hackschnitzeltranporte erzielt.

August 2012
Transit.Ruhetag! Die Ortsstraße von Gösing wird einen Tag lang bestimmungsgemäß vorrangig durch landwirtschaftliche Fahrzeuge benutzt.

Mai 2012
Transit.Stopp.Wagram führt eine eigene Verkehrszählung von 5:00 bis 19:00 Uhr durch – u. a. um zu dokumentieren, welche Transporte hauptsächlich durch Gösing und Stettenhof fahren.

Jänner 2012
Bei einer Informationsveranstaltung im Dorfzentrum Gösing werden Ergebnisse der Verkehrszählung des Amtes der NÖ Landeregierung präsentiert und „nur ca. 60 LKW täglich“ als Argument vorgebracht, dass ein LKW-Fahrverbot nicht möglich wäre. Das versprochene Gutachten dazu lag bis November 2012 nicht vor. Transit.Stopp.Wagram präsentiert demgegenüber das Missverständnis von der „kürzeren Strecke“ anhand der Relation Retz – St. Pölten und kommt zum Schluss, dass nur Mautflucht ein treffendes Argument für die Routenwahl über Gösing sein kann. Die Gemeinde und das Land NÖ werden von der Bevölkerung nachdrücklich aufgefordert, mit den Hauptverursachern des Verkehrsaufkommens Alternativen zu prüfen (z. B. Verlagerung von Transporten auf die Schiene).

Oktober 2010
Eröffnung der Donaubrücke Traismauer – Damit beginnt die von uns angekündigte Transitlawine durch Gösing und Stettenhof zu rollen.

Jänner/Februar 2008
Transit.Stopp.Wagram sammelt vor der NÖ Landtagswahl vom 9. März 2008 Aussagen sämtlicher SpitzenkandidatInnen des Wahlkreises NÖ Mitte, um die aktuellen Positionen zu etwaigen künftigen Planungen zu erfahren:
•  Schreiben der Initiative Transit.Stopp.Wagram an die SpitzenkandidatInnen
•  Antwortschreiben von LAbg. Bgm. Mag. Alfred Riedl (ÖVP)  ÖVP Antwortschreiben Riedl (Original)
•  Antwortschreiben von LAbg. Helmut Cerwenka (SPÖ)
•  Antwortschreiben von StR Liane Marecsek (GRÜNE)  GRÜNE Stellungnahme Wagram (Original) GRÜNE 030409 UVP Kleinhaugsdorf (Original) GRÜNE Iglau-Schnellstraße UVP Stellungnahme (Original)
•  Antwortschreiben von GR Johann Burgstaller (FPÖ)
•  Antwortschreiben von Hans Jörg Schimanek (BZÖ)

September 2006
Transit.Stopp.Wagram sammelt vor der Nationalratswahl vom 1. Oktober 2006 Aussagen sämtlicher SpitzenkandidatInnen des Wahlkreises NÖ Mitte, um die aktuellen Positionen zu etwaigen künftigen Planungen zu erfahren:
•  Schreiben der Initiative Transit.Stopp.Wagram an die SpitzenkandidatInnen
•  Antwortschreiben von NRAbg. Dr. Alfred Brader (ÖVP)
•  Antwortschreiben von BR Johann Höfinger (ÖVP)
•  Antwortschreiben von LAbg. Helmut Cerwenka (SPÖ)
•  Antwortschreiben von Erich Königsberger (FPÖ)
•  Antwortschreiben von Mag. Brigid Weinzinger (GRÜNE)
•  Antwortschreiben von Melitta Linzberger (BZÖ)

November 2005 bis Juli 2006
In verschieden Regionalmedien des Hollabrunner Bezirks tauchen immer wieder Informationen über eine Unterschriftenaktion der ÖVP-Landtagsabgeordneten ÖkR Marianne Lembacher und Mag. Heribert Donnerbauer auf, die im Namen der "Plattform Infrastruktur westliches Weinviertel" einen verbesserten Ausbau der Infrastruktur im westlichen Weinviertel forden - eine der Forderungen klingt bekannt: "Verbesserung der Anbindung des Bezirkes Hollabrunn an die Landeshauptstadt St. Pölten und die West(auto)bahn, sowohl auf der Straße, als auch auf der Schiene!" .... exakt der gleiche Wortlaut, der uns schon im Herbst 2002 alarmiert hatte und hinter dem damals die Planung einer überregionalen Straßenverbindung über den Wagram steckte.

18. Jänner 2004
Offizielle Erklärung, dass für die von uns heftig kritisierte Neutrassierung einer Straße über den Wagram keine Notwendigkeit nachgewiesen werden kann. Von oberster Stelle des Amtes der NÖ Landesregierung - Hofrat Zibuschka als Leiter der Gruppe "Raumordnung, Verkehr und Umwelt" und Baudirektor Stipek - wurde uns und den Bürgermeistern und Vertretern der betroffenen Gemeinden im Turnsaal der Volksschule Grafenwörth das Ende der Planungen an der umstrittenen Direktverbindung Hollabrunn - geplante Donaubrücke Traismauer verkündet.
•  Resümee der Besprechung vom 18. Jänner 2004 in Grafenwörth
•  TSW-Presseaussendung vom 18. Jänner 2004: "Land NÖ schließt sich Argumenten an."
•  ORF NÖ online am 21. Jänner 2004: "Keine Straße durch das Weinbaugebiet Wagram"

11. September 2003
Entsprechend den dafür geltenden Kriterien führte Transit.Stopp.Wagram zwischen 4 Uhr und 22 Uhr eine Verkehrszählung an der LH 43 (Kreuzung Stettenhof - Ronthal) durch. Damit liegen aktuelle Daten vor, die eine wertvolle Argumentationsbasis in der weiteren Diskussion sind. Durch die Ergebnisse wird nachgewiesen, dass mit nicht einmal 2500 Fahrzeugen pro Tag ein Ausbau der geplanten Verbindungsstraße nicht gerechtfertigt ist.

August 2003
Verteilung eines Flugblattes zur Information der Bürger in den Ortschaften an den geplanten Trassen: in Ebersbrunn, Engelmannsbrunn, Feuersbrunn, Großmeiseldorf, Großriedenthal, Hohenwarth, Neudegg, Pfaffstetten und Radlbrunn

August 2003
Gestaltung und Druck eines Folders mit den wichtigsten Anliegen und Eckdaten zu unserer Initiative.

24. Juni 2003
"Nix is fix": Informationsveranstaltung mit Podiumsdiskussion in Krems (Vortragssaal der Kremser Bank), gemeinsam veranstaltet von der Initiative Transit.Stopp.Wagram, der Engabrunner Bürgerinitiative und der Plattform zur Rettung des Augebietes zwischen Krems, Grafenwörth und Traismauer in Krems; am Podium: Univ.-Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Ulrike Wögerer und Dr. Andreas Wenger; circa 100 TeilnehmerInnen, rege Diskussion

25. Mai 2003
Die Initiative Transit.Stopp.Wagram verfasst eine Stellungnahme zur geplanten Donaubrücke Traismauer und bringt diese im Rahmen der öffentlichen Auflage zur Trassenverordnung ein. Hauptkritik: Die Entscheidung für die Neuerrichtung einer Donaubrücke Traismauer-Grafenwörth anstatt für den Ausbau der bestehenden Donaubrücke Krems basiert auf einer Wirkungsanlayse, die unter vermehrter Gewichtung von Nachhaltigkeitskriterien dem Standort Krems den Vorzug geben müsste.

März/April 2003
Vernetzung mit der Engabrunner Bürgerinitiative und mit der Plattform zur Rettung des Augebietes zwischen Krems, Grafenwörth und Traismauer

15. März 2003
Transit.Stopp.Wagram organisiert eine Informationsveranstaltung im Dorfzentrum Gösing mit einem Experten aus dem Bereich Verkehrsplanung (Dr. Robert Kölbl, Institut Prof. Hermann Knoflacher, TU Wien), der die Behauptung, die Straße wäre eine rein "regionale Verbindung", widerlegt und vor den regionalwirtschaftlichen Nachteilen derartiger Durchzugsstraßen warnt. (circa 150 TeilnehmerInnen)

11. März 2003
Gespräch Transit.Stopp.Wagram mit Baudirektor Stipek, NÖ Landesregierung

25. Feber 2003
Pressefahrt durch die von den Trassenvarianten betroffene Landschaft in der Großgemeinde Fels am Wagram; Versendung einer umfangreichen Pressemappe

23. Feber 2003
Gespräch der Initiativen Transit.Stopp.Wagram und Engabrunner Bürgerinitiative (EBI) mit Hofrat Zibuschka und Bürgermeister Riedl in Grafenwörth; eine Planskizze mit rund 8 Varianten.

16. Feber 2003
Informationsveranstaltung von Transit.Stopp.Wagram mit Bürgermeister Sauerstingl und LAbg. Fasan in Fels (circa 120 TeilnehmerInnen)

11. Feber 2003
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll versichert in einem Brief, "dass die diskutierte neue Straßenverbindung momentan nicht über das Stadium einer Idee hinausgeht und keine Planungsaktivitäten gesetzt werden."

9. Feber 2003
Umbenennung der Initiative von "Transitforum Wagram" auf "Transit.Stopp.Wagram".
Die Gemeinde Kirchberg am Wagram hat bis dato noch keinen Trassenplan erhalten.
Beginn der Unterschriften-Aktion, Beginn der Transparente-Aktion.

2. Feber 2003
Die Initiative erweitert sich mit Vertretern aus der Großgemeinde Fels am Wagram und aus Großriedenthal, weitere Gemeinden sollen dazugewonnen werden. Es besteht übereinstimmend die Meinung, dass keine der vorliegenden Varianten akzeptabel ist, sondern grundsätzlich die Sinnhaftigkeit der Straße in Frage gestellt werden soll. Vertreter aus Engelmannsbrunn hören zu diesem Zeitpunkt erstmals, dass auch ihr Gemeindegebiet von einer der Varianten betroffen ist.

30. Jänner 2003
Informationsveranstaltung der Engabrunner Bürgerinitiative (EBI) in Engabrunn

24. Jänner 2003
1. Presseaussendung "Weinregion Wagram - Zerschneidung für eine neue Bundesstraße in die Landeshaupstadt?"

19. Jänner 2003
Die am 5. 1. 2003 zunächst unter dem Namen "Transitforum Wagram" gegründete Initiative organisiert eine Informationsveranstaltung in Gösing, zu der der mit dem Variantenstudium beauftragte Straßenplaner, Dipl.-Ing. Oismüller, Bürgermeister Sauerstingl und die Bürgermeister der Anrainergemeinden eingeladen werden - großes Interesse (circa 200 TeilnehmerInnen) seitens der Bevölkerung der Gemeinden Fels am Wagram und Engabrunn (Bürgermeister Pfeiffer, NAbg. Höllerer) → Ergebnis: Die BürgerInnen geben deutlich zu verstehen, dass sie kein Interesse an einer Variantendiskussion haben, sondern dass sie informiert werden wollen, warum eine derartige Straße durch ihre Gemeinde gebaut werden soll; ebenso deutlich kommt zum Ausdruck, welche Haltung die Bevölkerung von ihren Gemeindevertretern erwartet.

9. Jänner 2003
Eine Argumentesammlung von Dipl.-Ing. Fritz Mascher und Dipl.-Ing. Christa Schmid, in der in 10 Punkten die Sinnhaftigkeit der geplanten Staßenverbindung widerlegt wird, wird Bürgermeister Sauerstingl und anderen Vertretern der Gemeinde Fels am Wagram als fachliche Unterstützung zur Verfügung gestellt.

5. Jänner 2003
Erste Versammlung von 14 Gösinger BürgerInnen zu diesem Thema - Brief an den Bürgermeister, in dem dieser aufgefordert wird, ehebaldigst eine Informationsveranstaltung zur geplanten Straße für die Ortsbevölkerung abzuhalten - Vorschlag: 18. oder 19. Jänner im Dorfzentrum Gösing.

3. Jänner 2003
Leopold Blauensteiner recherchiert im Gemeindeamt Fels am Wagram, was mit diesem NÖN‑Artikel konkret gemeint sein könnte; eine Planskizze mit 3 Varianten auf Basis der ÖK 50 liegt der Gemeinde vor.

23. Dezember 2002
Artikel in NÖN Nr. 52/2002: "Horn und Hollabrunn rücken näher an St. Pölten" ... Hier können die BürgerInnen erstmals erahnen, dass sie von einem derartigen Vorhaben betroffen sein könnten.

11. Dezember 2002
Informations- und Diskussionsveranstaltung in Horn für Bürgermeister der Gemeinden zwischen Ziersdorf und Straß sowie für Vertreter aus Horn und Hollabrunn; die Bürgermeister der Gemeinden Großriedenthal, Fels am Wagram und Kirchberg am Wagram sind dabei nicht anwesend.

Herbst 2002
Wirtschaftskammer Horn und Wirtschaftskammer Hollabrunn tragen ihren Wunsch nach einer besseren Straßenverbindung nach St. Pölten an das Land NÖ heran.