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22.01.2004 | 06:01 St. Pölten:  -3.9°C Heute wechselhaft, frostig
   
TRANSIT
 
Bildquelle: ORF/Hinteregger
 
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Keine Straße durch das Weinbaugebiet Wagram
Um die Region Hollabrunn besser an die Westautobahn anzubinden, war eine Bundesstraße mitten durch das Weinbaugebiet von Wagram (Bezirk Tulln) geplant. Wegen heftiger Proteste wurde das Projekt nun gestoppt.
 
   
 
Aus wegen zu geringen Verkehrsaufkommens
Durch Weingärten donnernde Lkw-Kolonnen - das waren die Befürchtungen der Bürgerinitiative "Transit.Stopp.Wagram". Das Land hat jetzt offiziell das Aus für das Projekt verkündet, da wegen des geringen Verkehrsaufkommens keine Notwendigkeit für den Bau der Straße besteht.
 
     
"Sehr sensible Region"
"Wir haben daher festgestellt, dass es nicht sehr viel Sinn macht, durch diesen ökologisch sehr sensiblen Raum eine Straßentrasse zu legen. Wir errichten aber um diese Region außen herum Straßen", erklärt Friedrich Zibuschka, oberster Verkehrsplaner des Landes.
     
Bildquelle: http://www.transitstopp-wagram.org  
   
   
     
Bürgerintiative begrüßt den Entschluss
Dazu gehört etwa die Verbindung von Stockerau über Tulln, Richtung Krems, die vierspurig ausgebaut wird. Der Sprecher der Bürgerinitiative "Transit.Stopp.Wagram", Leopold Blauensteiner, freut sich über das Aus für das Straßenprojekt.

Es sei ein äußerst positives Signal, dass sich das Land der Argumentation der Transitgegner angeschlossen hat.
 
 
 
     
Transit.Stopp.Wagram"
 
 
 
 
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    Gratuliere!
elisabethkerschbaumvor 5h 36min
hoffentlich hält der Frieden! die nordautobahn haben sie ja bis 99 auch dezitiert nicht gebraucht... aber dem wein tut diese entscheidung sicher gut!

 
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    transit
senapevor 13h 25min
es sollen überhaupt keine straßen mehr gebaut werden, sonst wird östereich eines tages das sein, was zwischen den ganzen straßen noch übriggeblieben ist.

 
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    Ja Ja das Florianiprinzip!!!
pelikevor 15h 30min
Ausserdem befindet sich in dieser Gegend die Heimat des LaNDESFÜRSTEN! Da weiss man was man in vorauseilendem Gehorsam zu tun hat. Vor allem muss man noch schnell mit den alten Verkehrszählungen argumentieren, denn wenn Tschechien einmal so richtig loslegt, dann gilt das Argument des mangelnden Bedarfes nicht mehr! Wird jetzt die Donaubrücke bei Traismauer auch gestrichen mangels Bedarfs? mfg.aus Kakanien

 
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    Bravo!
eisenbahnvor 15h 56min
Hr. Blauensteiner, ich freue mich mit Ihnen mit! Schön, daß heutzutage so etwas noch gelingt. Wir haben in Klosterneuburg ein ähnliches Problem, noch ist nicht aller Tage Abend, aber auch uns will man sowas quer durch die Au auftischen. Liebe Grüße nach Wagram!

 
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